Wenn Sie eine schriftliche Bewerbung versenden, dann achten Sie darauf, dass Sie immer einen persönlichen Adressaten verwenden. "Sehr geehrte Damen und Herren" läßt Ihre Bewerbung im Nirwana des Unternehmens verschwinden. Ihre Mappe wird weitergereicht und kehrt vielleicht niemals zu Ihnen zurück.
Sie können in einem solchen Fall auch nicht konkret bei einer Person nachfragen was aus Ihrer Bewerbung geworden ist.
Aus der Werbepsychologie ist bekannt, dass Menschen am liebsten ihren eigenen Namen hören. Zum Beispiel drehen wir uns auf einer Party unwillkürlich um, wenn wir im Stimmengewirr unseren eigenen Namen hören.
Ihre Bewerbung erhält emotional eine höhere Bedeutung für den Personalentscheider, wenn sie ihn mit seinem Namen anschreiben.
Achtung:
Eine Totsünde ist es den Namen falsch zu schreiben. Dann kehrt sich der positive Effekt in einen negativen Effekt zu Ihrem Nachteil um.
Schmitt - Schmidt - Schmied - Schmid ?
Fragen Sie im konkreten Fall lieber vorher nach der richtigen Schreibweise nach, bevor Sie Ihre Chancen zu nichte machen.
Falls der Adressat einen akademischen Titel trägt, dann gehört dieser selbstverständlich mit in die Anrede.