05.09.2010
 

Blickkontakt beim Vorstellungsgespräch

Dem Blickkontakt kommt im Vorstellungsgespräch besondere Bedeutung zu. Ständiger Blickkontakt kann als Anstarren ausgelegt werden. Ständiges Ausweichen des Blickkontaktes kann einem Bewerber, wenn er jung ist, als Unsicherheit interpretiert werden.

Bei einem älteren Bewerber wird das Vermeiden des Blickkontaktes eher als Schwindeln oder als der Wunsch etwas verbergen zu wollen interpretiert.

Um einen guten Mittelweg zu finden, ist das gelegentliche Wegschauen angezeigt. Wird Ihnen eine Frage gestellt, die unerwartet kommt, dann dürfen Sie ruhig sagen "Darüber muss ich erst einmal nachdenken." und wenden kurz den Blick ab. Das Abwenden des Blickes mit dem Hinweis des konzentrierten Nachdenkens ist für den Personalentscheider nachvollziehbar und wird akzeptiert.

Außerdem hinterlassen Sie so den Eindruck, dass Sie bewusst denken können und zur Selbstreflektion fähig sind, wenn Sie diesen Tipp nicht bei trivialen Fragen anwenden.

Wenn Sie den Blick abwenden, dann schauen Sie niemals nach unten! Dies läßt Sie unbedeutend und klein erscheinen.

Unterbrechen Sie den Blickkontakt, dann schauen Sie keinesfalls aus dem Fenster, sondern behalten den Personalentscheider im peripheren Blickfeld, damit Sie rechtzeitig reagieren können, wenn sich auf der Seite des Personalentscheiders Veränderungen ergeben.

Schauen Sie lieber etwa 30 cm über den Personalentscheider hinweg auf die hinter ihm liegende Wand.

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