20.05.2012
 

Fingernägel beim Vorstellungsgespräch

Fingernägel können für den Personalchef ein deutlicher Signalgeber für die Einschätzung des Bewerbers sein.

Abgekaute Fingernägel machen in keinem Beruf einen guten Eindruck. Insbesondere, wenn Sie das Unternehmen präsentieren sollen, können abgekaute Fingernägel ein k.o.-Kriterium für die Einstellung sein.

Selbst wenn Sie sich nicht auf eine derartige Stelle bewerben wollen, wid der Personalverantwortliche Ursachen für das Fehlverhalten suchen. Dabei kann er private Probleme des Bewerbers vermuten oder Kompensation einer Mangelernährung. Beides ist eher schädlich für eine Einstellung.

In der medizinischen Diagnostik ist es möglich von der Farbe, den Rillen und der Form der Fingernägel, sowie von brüchigen Fingernägeln auf Krankheitsbilder zu schließen. Ein guter Personalchef wird schon aus diesem Grunde Ihren Fingernägeln eine besondere Beachtung schenken, da er möglichst gesunde Bewerber einstellen will.

Ein gutes Nagelstudio, kann hier Abhilfe schaffen. Gepflegte Fingernägel machen beim Vorstellungsgespräch immer einen guten Eindruck. Lange Fingernägel können dagegen eine Einstellung verhindern, wenn sie zu lang sind. Eine Sekretärin deren Fingernägel so lang sind, dass sie die Tastatur nicht mehr schnell genug bedienen kann, weil sie benachbarte Tasten irrtümlich trifft, wird ihre Aufgaben nicht erfüllen können.

Schon in China waren lange Fingernägel Zeichen des Privilegs nicht arbeiten zu müssen. Das Signal dieses Privileg für sich in Anspruch nehmen zu wollen senden Sie an den Personalverantwortlichen, wenn Sie extrem lange Fingernägel tragen.

Bemalte Fingernägel benötigen einen hohen Zeitaufwand zur Pflege. Ein Chef könnte denken, dass Sie die Arbeitszeit zur Nagelpflege benutzen anstatt zu arbeiten.

Künstliche Fingernägel, Fingernägel Tatoos, verzierte Fingernägel sind nur in Modenberufen oder in Nagelstudios bei einer Bewerbung sozusagen als "Arbeitsprobe" geeignet.

Rote Fingernägel in Zusammenhang mit anderen erotischen Signalen bei Frauen lassen einen Personalverantwortlichen auch eher zu dem Schluss kommen, dass es Ihnen um etwas anderes geht als um Arbeit.

Trägt ein Mann beim Vorstellungsgespräch lackierte Fingernägel wird er eher als exzentrisch beurteilt. In künstlerischen Berufen wird dies noch akzeptiert. Bewerbungen auf Büropositionen dürften jedoch weniger erfolgreich sein.

Schöne, gepflegte und vor allem saubere Fingernägel sind für jeden Bewerber eine gute Visitenkarte. Unsaubere Fingernägel können dagegen beim Händeschütteln schon Ekelgefühle beim Personalchef hervorrufen. Ekel führt immer zu einer negativen Entscheidung bei der Persoanlauswahl. 

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