E-Mail Bewerbungen haben Nachteile, wenn Sie direkt neben klassischen Bewerbungen anderer Bewerber liegen.
E-Mail-Bewerbungen werden meistens auf weißem Standardpapier ausgedruckt. Es fehlt hinterher nicht nur die Bewerbungsmappe, sondern auch die persönliche Gestaltungsnote durch die Auswahl der richtigen Papierqualität.
Wenn in der Stellenanzeige nicht ausdrücklich E-Mail-Bewerbungen erwünscht sind, dann sollten Sie vorher beim Empfänger nachfragen.
Manch ein gehobener Empfänger fühlt sich auch als "Ausdrucker" missbraucht, wenn er 20-30 Seiten auf seine Kosten ausdrucken soll. Das blockiert ihn in seinem Arbeitsfluss und kostet ihn Geld. Wieviel leichter ist es da für ihn die Bewerbung einfach weg zu klicken.
Es gibt auch noch Menschen, die in Word-Anhängen eine Gefahr für die Sicherheit ihrer Computersysteme sehen und schon deshalb Anhänge nicht öffnen. Dann war die ganze Mühe umsonst.
Auch gibt es immer noch ältere Firmeninhaber, die zwar Leute einstellen, jedoch selber gar keine PC-Kenntnisse haben. Sie sind auf Hilfe angewiesen, wollen aber nicht jedermann wissen lassen, dass sie eine Stelle neu besetzen wollen, die vielleicht jetzt noch besetzt ist.
Deshalb immer zuerst nachfragen bevor unbedacht Mails versendet werden.